Freundeskreis Asyl Hofheim e.V.

Was wir tun

Mit derzeit etwas mehr als 60 Mitgliedern, einem Team von Deutschunterrichtenden und einem Kreis engagierter HelferInnen betreuen wir mehr als 90 Flüchtlinge in Hofheim und einigen umliegenden Gemeinden im nördlichen Landkreis Haßberge. Der Rahmen der Aktivitäten ist weit gespannt: Ging es anfangs mehr um das Ankommen und das Sammeln und Verteilen von Sachspenden, stehen nun Themen wie die Suche nach Wohnungen, Ausbildungen, Praktika und Jobs im Mittelpunkt. Nach wie vor ist viel Unterstützung nötig, wenn es um medizinische Betreuung, Behördenkontakte und Verfahrensfragen geht. Info- und Kulturveranstaltungen, Dokumentation und Pressearbeit, Kommunikation und Vernetzung, Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten sowie alle Fragen rund um den Personenverkehr - angefangen beim Vermitteln und Reparieren von Fahrrädern bis hin zum Touren- und Einsatzplan für Fahrten mit dem Bürgerbus runden das Tätigkeitsfeld ab.

Um den Deutschunterricht kümmert sich ein Team von Ehrenamtlichen, die sich regelmäßig treffen und mit ihren Angeboten flexibel auf den jeweils aktuellen Bedarf zu reagieren versuchen.  

Dazu gehören Hausaufgabenhilfe, Lese- und Schreibübungen, Bewerbungshilfen und berufsbezogenes Sprachtraining, aber auch regelmäßige Angebote ein- bis zweimal wöchentlich wie der bewährte Alphabetisierungskurs oder die Konversationsgruppe BASIS PLUS für Frauen. Vor allem Frauen mit kleinen Kindern, die sonst die Unterrichtsangebote nur sporadisch nutzen können, haben hier die Möglichkeit, am Vormittag Deutsch zu lernen und gemeinsam zu üben. 

Hier finden Sie die Liste der AnsprechpartnerInnen für die verschiedenen Bereiche.

Für die Begleitung und Betreuung der Flüchtlinge wird organisatorisch getan, was möglich ist. Finanzielle Hilfen können naturgemäß nur in einzelnen Not- und Härtefällen gegeben werden. Der wichtigste Faktor für die Integration ist jedoch zweifellos der menschliche Kontakt. Erfreulicherweise sind die Asylsuchenden in Hofheim nicht irgendwo ganz weit draußen in Massenunterkünften untergebracht, sondern sie wohnen mit Unterstützung der Stadtverwaltung und Bevölkerung über die Stadt und die umliegenden Ortschaften verteilt, so dass Kontakte mit den Einheimischen nahezu immer gegeben sind. Viele Freundschaften sind auf diese Weise schon entstanden, und immer wieder hören wir von Asylsuchenden, dass sie es in Hofheim nicht schlecht getroffen haben und hoffen, hier auf Dauer Arbeit und eine Zukunft zu finden.

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